So funktioniert GoodPoints

Der Ablauf in 5 einfachen Schritten

1

Auftrag erstellen

Die Leitung erstellt einen Auftrag mit Titel, Beschreibung und Adresse, vergibt Punkte nach Schwierigkeit und Dringlichkeit.

2

Auftrags-Börse

Alle offenen Aufträge liegen transparent in der Börse. Jeder sieht dieselbe Liste - keiner wird bevorzugt.

3

Auftrag übernehmen

Mit einem Klick gehört der Auftrag dem, der ihn haben will - nicht dem, der ihn gerade nicht loswerden kann.

4

Erledigen & melden

Erledigt wird gemeldet mit Zeit, optional mit Fotos und Notizen. Ein Kollege kann die Qualität prüfen.

5

Punkte & Ranking

Für jeden erledigten Auftrag gibt es Punkte - sichtbar für alle, lesbar für jeden. Persönliche Punkte bleiben privat.

Zwei Aufträge, wie sie wirklich sind

Beispiele aus dem Service-Alltag - beide mit Niveau, beide für jeden verständlich.

Die Winterstörung - Freitag, 22:00 Uhr

400 Punkte

Ein Altenheim meldet einen Heizungsausfall. Draußen fällt Schnee, die Fahrt ist 40 Kilometer lang. Ein Routineeinsatz trägt 60 Punkte - dieser hier steht mit 400 in der Börse, denn niemand fährt gern nachts bei Wetter. Niemand muss geschickt werden: Wer fährt, fährt freiwillig. Und am Montag sieht die Punkteliste, wer in dieser Nacht da war, als es zählte. Der Disponent hat niemanden überreden müssen - die Punkte haben die Arbeit gefunden.

Das geübte Auge - die Störung, die nicht stattfand

Prävention = hohe Punktzahl

Bei einem Routinetermin hört ein Techniker eine Vibration am Verdichter - ein Geräusch, das in keinem Handbuch steht, aber in zehn Jahren Berufserfahrung. Er meldet den Befund, das Ersatzteil kommt am Donnerstag, der Tausch erfolgt am Freitagmorgen: Die Anlage läuft weiter, ohne eine Stunde Ausfall. Der Kunde merkt nur, dass nichts passiert ist. Genau diese Leistung bliebe ohne Punkte unsichtbar - Prävention ist die höchste Form von Fachlichkeit, und die Börse macht sie sichtbar.

Eigene Wartung selbst vorplanen

Die Börse ist kein Empfangsbüro für fremde Aufträge. Wer am besten weiß, was seine Anlagen brauchen - der Fachmann mit dem geübten Auge -, bringt eigene Wartungsthemen ein: mit Punktwert und Termin, selbst geplant. Er muss nicht warten, bis die Störung kommt oder jemand anderes daraus einen Auftrag macht. Vorausdenken wird hier nicht nur geduldet, sondern belohnt - Fachlichkeit als Gestaltungsfreiheit.

„Mitarbeiter fragten nicht mehr: Warum ich? - sondern: Warum bekomme ich diesen Auftrag nicht?"

Aus dem Pilotprojekt - der Moment, in dem sich die Frage drehte.

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